Ode de Knäckebrot


Schweden ist für einiges berühmt:

  • Blondinen
  • IKEA
  • Köttbullar
  • Elche
  • ABBA und diverse andere Bands
  • Knäckebrot

Knäckebrot? Ja , richtig gelesen, im heutigem Blogeintrag geht es um Knäckebrot. Das flache, aus Vollkorn dunkel gebackene Brot aus Schweden.

Knäckebrot

Vor einiger Zeit besuchte ich eine Niederlassung des schwedischen Möbelhauses. Nebst Köttbullar kaufte ich auch eine Packung des leckeren, schwedischen Brotes. Schon beim Kauf schossen mir Bilder von herzhaft belegten schwedischen Appetithäppchen durch den Kopf: Zarte Lachsscheiben auf knackigem Brot. Mit Tomaten und Gurken angerichtete Brotsnacks. Ein Klacks Thunfischcreme thronend auf knäckigen Untergrund oder Knäcke mit Schinken-Käsemantel? … mjam!!!

Was ich allerdings bis zu dem Zeitpunkt nicht wusste war der Fakt, das Knäckebrot nicht nur rechteckig, sondern auch rund wie ein plattes Fladenbrot sein kann (siehe Bild).

An sich keine große Umstellung, denn herkömmliches Brot an sich ist ja auch nicht immer eckig. Allerdings hat eben erwähntes herkömmliches Brot einen entscheidenen Vorteil: Es lässt sich schneiden. Knäckebrot hingegen zebröselt unter Druck. Die Frage die sich hieraus ergibt ist: Wie wird Knäckebrot überhaupt geschnitten? Ich habe von vom Butter- bis zum Steakmesser alles ausprobiert, immer mit dem Ergebnis statt einer ordendlichen großen Scheibe, ca. 12000 kleine krümlige Flächen zu haben. Da ich die Laubsäge lieber im Wergzeugkasten lassen will fragt ich bei google nach wie man Knäckebrot schneidet.

Das Ergebnis war ernüchternd: Nun weiß ich zwar das Kinder ganz gerne „Knäcke-Pizza“ essen und das Knäckebrot ganz sicher nicht bricht wenn man eine zweite Scheibe drunter legt, aber schneiden? Fehlanzeige, hier versagt google eindeutig und nun sitze ich hier mit den restlichen drei großen Scheiben feinsten schwedischen Knäckebrot oder wie ich finde Krümel in spe!

Was das Schneiden von Knäckebrot angeht, so werde ich emsig weiterforschen oder auf eine Lösung von jemanden der diesen Hilferuf liest hoffen!

  1. #1 von Sophie am 1. Mai 2006 - 16:40

    Zwei Vorschläge, die ich allerdings nicht selbst erprobt habe, weshalb ich auch für nichts garantiere 😉

    1. Mit der Handkante fest auf das Knäckebrot schlagen und hoffen, dass es in große Teile zerbricht.
    Zuhause haben wir früher ofter so genanntes Schüttelbrot gegessen, das von Format und Konsistenz etwa dem Knäckebrot entsprechen könnte (nach dem Bild zu urteilen) und da hat das recht gut funktioniert

    2. Die Idee ist durch Vertippen entstanden: das Knäckebrot mit ins Bett nehmen, unter das Kissen legen und eine Nacht darauf schlafen. Die Krümel bereiten sicher in den darauffolgenden Nächten noch Freude 😉

    Viel Spaß beim Ausprobieren und ich erwarte einen Bericht!

  2. #2 von der Kaiser am 3. Mai 2006 - 18:28

    1. Ich möchte lieber die Gefahr einer Verletzung minimieren. Ich könnte ja das Knäckebrot zerschlagen und mir gleichzeitig die Hand an der Tischkante brechen. Das lasse ich mal lieber.

    2. Ganz sicher nicht. Wie heißt es? Ein Zwicken im Po in der Nacht hat mich um den Schlaf gebracht…

  3. #3 von Sophie am 4. Mai 2006 - 13:20

    1. Wer hat denn etwas von einer Tischkante gesagt?
    Einfach das Knäckebrot mittig auf den Tisch legen, so dass deine Hand weit genug von jeder Tischkante entfernt ist.
    Sei doch etwas risikofreudig 😉

    2. Wer weiß, vielleicht hast du kleine „Müllschlucker“ in deinem Bett, die sich über die Krümel freuen würden!

  4. #4 von der Kaiser am 4. Mai 2006 - 15:14

    1. Selbst die Tischplatte an sich ist eine Gefahr für meine Hand. Sogar noch eine viel größere: An der Tischkante breche ich mir die Hand nur an einer Stelle. Bei der Tischplatte wäre das die ganze Handkante!

    2. Ganz sicher nicht! Wer freut sich schon über Krümel im Bett?

  5. #5 von Sophie am 4. Mai 2006 - 16:48

    1. Es sagt ja keiner, dass du dafür all deine Kraft aufwenden sollst. Vergiss bei der Aktion nicht, dass du ein etwa 5mm dickes Knäckebrot teilen willst und keinen Ziegelstein.

    2. Kleine Fressmonster? Und wenn man nachts mal hungrig ist, muss man nicht extra zum Kühlschrank.

  6. #6 von Huhn am 4. Mai 2006 - 19:33

    *lach*
    hat der Kaiser nicht mal einen Stuhl kaputt gemacht? Nicht daß nachher der Tisch dran glauben muß…

  7. #7 von der Kaiser am 7. Mai 2006 - 12:56

    @Sophie

    1. Wie soll ich den abschätzen wieviel Kraft ich für 5mm Knäcke brauche?!? Vielleicht gibt es ja eine Kampfschule in der sanftes Schlagen unterrichtet wird.

    2. Klasse, dann liege ich im Bett, drehe mich um und sauge gerade mal die Krümel die mir entgegen kommen ein?

    @Huhn

    Den Stuhl habe ich nicht zerschlagen, sondern bin drauf gefallen… das ist was anderes

  8. #8 von Sophie am 7. Mai 2006 - 19:42

    1. Einfach ausprobieren. Erst vorsichtig anfangen und dann schrittweise stärker schlagen.
    Vielleicht braucht es dafür aber auch das Feingefühl einer Frau 😉

    2. Ja, so hatte ich mir das ungefähr vorgestellt.

  9. #9 von Huhn am 7. Mai 2006 - 20:41

    Du hast gesagt, du bist draufgefallen…
    Aber ich denke, der Tisch wird es überleben. So langsam wäre es natürlich interessant zu wissen, inwiefern du Sophies Vorschläge durchgeführt hast bzw. durchführen möchtest oder einfach als nicht durchführbar erachtest und dein Knäckebrot weiter in ganzen Scheiben ißt.

(wird nicht veröffentlicht)