‘Gedankensalat’ Category Archives
Aug
Ein Sonntag im Sommer
by der Kaiser in Fürs Notizbuch, Gedankensalat, Geschichten, Unterwegs
Grillen zirpen rhythmisch durch das Fenster in mein Schlafzimmer. Gedankenverloren starre ich in die schwach von außen erleuchtete Dunkelheit. Heute war ein schöner Tag, voller Sonnenschein, mit einem vollem blauen Himmel, einem warmen Gefühl auf dem Gesicht und voller kleiner Momente die einen Tag, ein Leben abrunden können.
Geweckt von den ersten Strahlen des Tages, war ich bereits früh unterwegs um so viel wie möglich von diesem einen Tag mitzunehmen.
Am Bahnhof kaufte ich mir Kaffee und ein kleines Frühstück, überquerte dann den Rhein um an einer zurückgezogenen Stelle mit ihm in Stille zu frühstücken. Weder Vater Rhein noch ich musste uns irgendetwas erzählen, wir verstanden uns blind. Er las meine Gedanken und trieb sie weit fort, denn Gedanken waren heute fehl am Platze.
Read the rest of this entry »
Aug
Ei im Haar….
by der Kaiser in Gedankensalat, Unterwegs
Frisch geduscht sitze ich nun hier und würde das hier vermutlich gar nicht erst über die Tastatur jagen wenn es nicht passiert wäre, denn: Ich hatte Ei im Haar…
Ich lehne mich zurück und lasse den letzten Satz einfach mal auf mich wirken: „Ich hatte Ei im Haar.“
An dem Ei war nichts besonderes, es war weder groß noch sonst wie irgendwie auffällig gewesen bis zu dem Zeitpunkt als es (nicht ganz freiwillig) eine große Ladung seines Inhaltes über mich ergoss. Dabei kann das Ei an sich noch nicht ein mal etwas dafür. Ich zumindest kenne keine Fälle in denen sich Eier einfach so, aus Lust und Laune aus ihrer Schale hervorbrechen und ahnungslose Menschen anfallen. Ist auch ganz gut so, denn sonst gäbe es sicherlich ein größeres Salmonellen- oder Cholesterinproblem auf der Welt.
Read the rest of this entry »
Aug
Arbeitsvermittlung
by der Kaiser in Gedankensalat
Aug
Nie wieder Gelsenkirchen
by der Kaiser in Gedankensalat, Unterwegs
So langsam wird es wieder heller am Horizont: Der Wochenbeginn war eine gradlinige Fortführung des Wochenendes: Chaotisch, frustrierend, schmerzend! Die Vergangenheit war kurzfristig auf einen Plausch zu Besuch gekommen und wie das bei unliebsamen Besuchen so ist, so verbleibt einem ein unliebsames Gefühl in den Knochen ähnlich wie ein Schmierfilm auf der Haut der sich einfach nicht so leicht abwaschen lässt.
Es wurde auch keineswegs besser: Zum Wochenbeginn kollidierten im Büro freudig kurzfristig angelegte Büroumzüge mit ebenso kruzfristig angelegten Schwall-Schwall-Gummiball-Terminen. Wenn einem das Leben nun mal gegens Bein tritt, dann gerne richtig. Um nicht in einer Schleife auf “Warum immer ich” zu verenden, kann bzw. muss man sich nur auf die wenigen Dinge besinnen die einem wieder ein besseres Gefühl bescheren. In meinem Falle das am Montag Abend anstehende U2 Konzert in Gelsenkirchen. Auch wenn dieses Ereignis mit einigen unschönen Geschichten im Vorfeld verbunden war, wollte ich mich doch ganz und gar dem Ereignis hingeben. Irgendwas gutes musste der Tag doch als Abschluss haben. Die Erinnerung an das letzte Konzert von U2 in Gelsenkirchen mahnte mich, nicht am direkt Stadion zu parken, denn dort gab es nur wenig Parkplätze und umso mehr Ärger. So freute ich mich über den Hinweis auf der Website des Stadionbetreibers das es für einen kleinen Preis von 5€ einen Schuttelservice von den umliegen Park and Ride Parkplätzen gab. Den Navi aktiviert fuhr ich los im Glauben alles würde gut werden. Nur eine kurze Stunde Autofahrt, dann Konzert, dann nach Hause, Tag gerettet!
Read the rest of this entry »
Jul
Eine Konstante im Leben
by der Kaiser in Fürs Notizbuch, Gedankensalat, Unterwegs
Ich sah sie schon von weitem: die beiden Männer die am Rande eines kleines Gebüsches auf einer Brüstung saßen, sich miteinander unterhalteten während der eine langsam eine Zigarette rauchte, der andere immer wieder an einem Bier nippte. Beide schienen Ende 40, Mitte 50 zu sein.An sich gehörten sie mehr der Kategorie von Menschen an über die man gerne hinweg sah: Abgetragene, verwaschende, wild zusammen gewürfelte Kleidung, dünne lange Haare und eingefallene Gesichter. Menschen die nicht unbedingt am Rande des Existenzminimums rumkrebsten, aber Menschen die begonnen hatten sich mehr gehen zu lassen als gut war.
An sich wäre ich einfach an ihnen vorbei in Richtung Wohnung gegangen, ich hätte sie nicht beachtet und sie mich nicht. Doch es lag etwas in den Ausdruck beider Gesichter das mich aufmerksam werden lies. Ich griff in meine Hosentasche, regelte die Lautstärke meines iPods hinunter und lauschte den Gesprächsfetzen beider Männer:
“Was soll ich nur machen?” gab der Biertrinker in einem Tonfall von gequälte Traurigkeit von sich.
Der Raucher schwieg und sah leer vor sich hin.
“Ich meine, sie war die Frau! Du weißt schon, DIE Frau bei der du dir sicher bist das sie die richtige für dich ist und nun ist sie weg… das tut so verdammt weh…”
Der Biertrinker wischte sich mit den Fingern in den Augen und der Raucher legte darauf seinen Arm auf die Schulter des Biertrinkers, der mit seiner eigenen Fassung kämpfte.
Ich blieb nicht stehen, sah nicht weiter hin. Es gab nichts was ich tun konnte. Als hinter dem Gebüsch in meine Straße einbog formte sich in mir eine lang bekannte aber zu selten mir bewusst gemachte Erkenntnis: Als ich mich mit meinem ersten Liebeskummer auseinandersetzte, dachte ich es würde bei nächsten Mal ein wenig leichter werden und als das sich als naiv herausstellte hoffe ich das ich im Verlauf meines Lebens zumindest besser damit umgehen könnte, das Liebe einfach nicht das gleiche ist wie in jüngeren Jahren. Doch wer mit dem Herzen dabei ist, für den wird Liebeskummer jedes Mal wenigstens gleich schmerzhaft sein egal wie alt er auch sein mag.
Auch wenn ich gerne anderes drüber denke, es ist eines der wenigen Dinge die konstant im Leben sind… und somit uns alle miteinander verbindet … genau wie die Fähigkeit darüber hinweg zu kommen
Jul
Kuroshio Sea
by der Kaiser in Gedankensalat, Online Fundgrube
Für einen Moment bin ich weit weit weg: Jon Rawlinsons Video über den Kuroshio Sea, dem Haupttank des Okinawa-Churaumi-Aquariums in Japan, beruhigt und faszinierend zugleich. Ich schaue es mir an, lausche der Musik, träume mich davon um dann wieder langsam in die Realität zurück zukehren. Ein kurzes Lächeln und dann drücke ich einfach nochmals “Play” und träume wieder von vorne… würde ich mir sehr sehr gerne mal live anschauen… kommt wer mit?
Kuroshio Sea – 2nd largest aquarium tank in the world – (song is Please don’t go by Barcelona) from Jon Rawlinson on Vimeo.
Der Song ist übrigens von der Band Barcelona und heißt “Please don’t go”. Zu finden ist das Album der Band bei itunes und Co
Ach ja und besonders zu genießen ist das Video in Vollbild HD.
Jul
Das Wochenende in 10 Augenblicken
by der Kaiser in Gedankensalat
1. “She is beautiful” in voller Lautstärke.
2. Saisonauftakt beim FC: Während alle “Stars” ohne Schwierigkeiten Autogramme vergeben können muss Poldi das in einer bauzaunähnlichen Umzäunung machen. Der neue Hennes?
3. Gefühlswuselauslöser – sorry!
4. Hey! Du bist der erste und der einzige für den Umzug… Hehehe! War nur ein Scherz
5. Bestätigung einer Erkenntnis: Ich bin ein Mängelexemplar
6. Ben and Jerrys Cookie Dough! Gefrohrene Plätzchen mjam!!!
7. Wie jetzt? Die USB 2 Anschlüsse des Powerbooks haben zu wenig Saft für eine externe USB 2.0 Platte?
8. Einen Freund lange nicht mehr gesehen und immer noch auf der selben Wellenlänge
9. Bassen auf der Loggia in den Abendstunden mit Grillengezirpe als Untermalung
10. Für die schönen Nachbarin einen kleinen aber für sie einen umso größeren Gefallen getan und mit Eis belohnt worden – mehr mjam.
Ausgeliehen von Herrn Schmidt
Jul
überPiraten
by der Kaiser in Gedankensalat
Vor ein paar Tagen traf ich meinen guten Freund M. Wie immer, wenn man sich lange nicht gesehen oder gehört hatte, sprachen er und ich lange über diverse Themen. So fragte er mich nach meiner Meinung zur Piratenpartei. Er überlege dort eventuell einzutreten und ob ich nicht dazu auch Lust hätte, was ich von der Partei halten würde und so weiter und so fort.
Tja, was halte ich eigentlich von der Piratenpartei? Ist es eigentlich überhaupt eine Partei? Nein, wenn ich recht bedenke, dann wohl eher nicht. Warum? Nun um das deutlich zu machen ziehe ich einen Vergleich zum Essen:
Read the rest of this entry »
Jul
3D Möpse
by der Kaiser in Gedankensalat, Geschichten
Der aktuellen C’t liegt eine 3D Brille dabei mit dessen Hilfe man sich Videos, Programme und anderes Zeug in alle drei Dimensionen ansehen kann. Dass das nicht wirklich neu ist weiß auch die C’t, verweist aber die stetige Zunahme von 3D Kinos weltweit. Diesmal könnte 3D vielleicht für immer bleiben statt nur alle 10 Jahre erneut aufzutauchen.
Sofern mich meine Erinnerung nicht trübt war die 3D Brille auch ein heißes Thema zu Beginn der Neunziger, ausgelöst durch den so genannten Herrn der Möpse Hugo Egon Balder und seiner Show Tutti Frutti. Dort blitzen in schönster regelmäßigkeit blanke Brüste auf, was die Show zu einem offenen Musst-Du-gesehen-haben-Ereignis in erster Linie unter Männern machte. Ich selbst, gerade mal zarte 14 Jahre alt, hatte zwar schon heimlich mehrfach Tutti Frutti am Fernseher meiner Schwester gesehen, aber so wirklich verstehen tat ich das ganze Gejohle um Brüste nicht wirklich. (Die Pubertät und ich ignorierten uns gegenseitig zu dieser Zeit konsequent, muss man dazu sagen.). Was war so toll an Brüsten?Andere Sachen waren da einfach spannender für mich wie der FC, der Disney Club oder aber wie ich mit möglichst wenig Aufwand die nächste Klassenarbeit hinter mich bringen konnte.
Read the rest of this entry »
Jun
Every generation got it’s own desease
by der Kaiser in Fürs Notizbuch, Gedankensalat
Es war wohl entweder das aktuelle Hauptthema des Spiegels, die Krisenkinder, oder aber die Frage ihres Stiefvaters die Johanna und in Folge dessen auch mich dazu brachte sich Gedanken mit der Frage nach Zielen für die heutige Generation zu machen.
Keine Frage, die Zeiten sind anders als die unserer Eltern. Die Ziele von damals wurden mehr oder weniger irgendwie erreicht oder verschwanden im Verlauf der Zeit aus den Köpfen der meisten Menschen.
Read the rest of this entry »



