{"id":41,"date":"2006-06-15T15:42:05","date_gmt":"2006-06-15T13:42:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.yumachi.de\/?p=37"},"modified":"2006-06-15T15:42:05","modified_gmt":"2006-06-15T13:42:05","slug":"namibia-und-kapstadt-2005-tag-3-etosha-nationalpark-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.yumachi.de\/?p=41","title":{"rendered":"Namibia und Kapstadt 2005 &#8211; Tag 3: Etosha Nationalpark (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p>Und weiter geht es mit dem Bericht aus dem Etosha Nationalpark&#8230; Viel Spa\u00df! \ud83d\ude42<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<img decoding=\"async\" alt=\"Wo ist das Tier?\" title=\"Wo ist das Tier?\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0309.jpg\" \/><\/p>\n<p>In Okaukuejo angekommen, machten wir eine kleine Verschnaufpause. Besuchten Toiletten, lie\u00dfen uns in den Shops das Geld aus der Tasche ziehen und genossen ein wenig den Tag. Dabei entstand auch das obrige Foto auf dem ein Tier versteckt ist. Schon gefunden? Wenn nicht, dann sei als Tip genannt, den Stamm und die \u00c4ste des Baumes mal genauer zu betrachten. Dann kommt eine Zwergohreule zum Vorschein \ud83d\ude42<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ein Onyx\" title=\"Ein Onyx\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0319.jpg\" \/><br \/>\nNach einer kurzen Pause deren Ende Harald mit einem kurzen aber um so eindringlicheren Hupkonzert einl\u00e4uterte gin es wieder hinaus in den Nationalpark. Auf dem obrigen Bild kann man einen Oryx (<em>Oryx gazella<\/em>) auch bekannt als Gemsbock oder Spie\u00dfbock sehen. Merkmale der Tiere sind neben den bis zu 1,5m gro\u00dfen H\u00f6rnern auch die auff\u00e4lligen schwarzen Markierungen an der Unterseite und den Beinen. Der Oryx ist auch das Wappentier von Namibia.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Die Salzpfanne im Etosha Nationalpark\" title=\"Die Salzpfanne im Etosha Nationalpark\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0328.jpg\" \/><\/p>\n<p>Dieses Bild zeigt einen kurzen Ausschnitt der Salzpfanne im Etosha Nationalpark. Salzpfannen entstehen wenn \u00fcber einen periodischen oder episodischen Zeitraum feines Bodenmaterial angeschwemmt wird und anschlie\u00dfend das Wasser verdunstet. Die Etosha Salzpfanne ist reich an Lehm und weist die charakteristische Gr\u00fcn- und Wei\u00dff\u00e4rbung des Bodens auf. In der Sprache der Ureinwohner wird die Salzpfanne &#8222;Grosser weisser Platz&#8220; genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Homo Sapiens im K\u00e4fig\" title=\"Homo Sapiens im K\u00e4fig\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0308.jpg\" \/><\/p>\n<p>Im Bationalpark gibt es aber auch noch andere S\u00e4ugetiere. Die oben abgebildete Herde von Homo Sapiens ist artgerecht in einem K\u00e4fig zu Hause. Damit werden sie als Besichtigungsereignis f\u00fcr die anderen Tiere im Etosha Nationalpark herumgefahren. Die Tiere k\u00f6nne sich dann ein Bild machen, was sie erwartet, sollten sie auf der anderen Seite des K\u00e4figs sein. Ein Rudeln von Homo Sapiens ist nicht aufgeteilt auf M\u00e4nnchen und Weibchen. Im Gegenteil, sie hocken gerne aufeinander.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Eine Schildkr\u00f6te\" alt=\"Eine Schildkr\u00f6te\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0310.jpg\" \/><\/p>\n<p>Manchmal ist das Gl\u00fcck einem Hold und man bekommt Tiere zu Gesicht an denen man ansonsten vorbei gefahren w\u00e4re. In dem Fall war es so das wir mit dem Bus angehalten hatten, Harald sondierte die Gegend nach Tierbest\u00e4nden als jemand eben jene oben abgebildete Schildkr\u00f6te (<em>Testudinata<\/em>, <em>Testudines)<\/em> ersp\u00e4hte&#8230;<br \/>\nNein, der Haufen Kot ist nicht von der Schildkr\u00f6te zumal der Haufen doch ungef\u00e4hr die Gr\u00f6\u00dfe des Tiers hat. So eine Verdaung m\u00f6chte ich auch nie kennenlernen. Der Schildkr\u00f6te war es jedenfalls egal, ziellos schob sie sich durch die F\u00e4kalien was bei vielen Betrachtern ein leicht hysterisch &#8222;Iiiiiiiiiiiiih&#8220; ausl\u00f6ste und Harald ein Kopfsch\u00fctteln abrang.<\/p>\n<p>An dieser Stelle muss ich anmerken, das der ganze Park generell voll mit Kothaufen war. Wer immer im Park h\u00e4tte aussteigen wollen, w\u00e4re gezwungen gewesen am Shitslalom teilzunehmen oder sich nachher neue Schuhe zu kaufen&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Eine Herde Springb\u00f6cke\" alt=\"Eine Herde Springb\u00f6cke\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0331.jpg\" \/><\/p>\n<p>Weniger kotlastig waren die Herden von Springb\u00f6cke die sich uns immer wieder zeigten. Fuhr Harald bei den ersten Exemplaren noch gem\u00e4chlich vorbei um uns einen Blick auf und ein, zwei Fotos von den Tieren zu erlauben, so raste er sp\u00e4ter unter wildem Gehupe an den Tieren vorbei und scheuchte sie nur so von der Bahn&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Giraffen\" alt=\"Giraffen\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0323.jpg\" \/><\/p>\n<p>Das selbe galt auch f\u00fcr die zahlreichen Giraffen (<em>Giraffa camelopardalis<\/em>) die uns meist mit skeptischen Blicken begutachteten. Harald war ganz klar ein gro\u00dfer Fan von Giraffen: Wann immer Giraffen in sein Blickfeld kamen raunte er kurz \u00fcber das Busmirkrofon: &#8222;Langweiler auf x Uhr&#8220; und fuhr weiter. Auf die Fragen warum er die Giraffen als Langweiler titulierte antwortete er kurz und knapp: &#8222;Die machen nichts au\u00dfer fressen. Die haben einen langen Hals und glotzen bl\u00f6d in der Gegend rum.&#8220;<br \/>\nManchmal, so haben wir festgestellt, findet sich unter Giraffen ein Paar von Models. Ansonsten w\u00e4re dieses sch\u00f6ne Postkartenverd\u00e4chtige Foto nie entstanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"L\u00f6winnen nach einem Snack\" alt=\"L\u00f6winnen nach einem Snack\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0330.jpg\" \/><\/p>\n<p>Und dann bekamen wir sie doch noch zu Gesicht: L\u00f6wen (<em>Panthera leo<\/em>)!!! Hier sind drei von vier L\u00f6winnen nach ihrem Mittagessen zu sehen (Im Gegensatz zu m\u00e4nnlichen L\u00f6wen, haben weibliche L\u00f6wen keine M\u00e4hne). Satt und tr\u00e4ge liegen sie unterm Baum und hecheln ersch\u00f6pft. Beim der hinteren L\u00f6win kann man noch den Rest ihres Essen begutachten. Soweit ich das erkennen konnte handelte es sich dabei um ein Zebra&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"L\u00f6win in Gro\u00dfformat\" alt=\"L\u00f6win in Gro\u00dfformat\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0320.jpg\" \/><\/p>\n<p>Hier die vordere L\u00f6win nochmals in einer Gro\u00dfaufnahme. Man kann ganz deutlich den blutverschmierten Mund sehen&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Der Himmel \u00fcber der Salzpfanne\" title=\"Der Himmel \u00fcber der Salzpfanne\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0306.jpg\" \/><\/p>\n<p>Immer wieder an der Salzpfanne vorbei, hatten wir genug Gelegenheiten die endlose Landschaft auf uns einwirken zu lassen&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Endlos weit und doch sch\u00f6n\" title=\"Endlos weit und doch sch\u00f6n\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0307.jpg\" \/><\/p>\n<p>Es bleibt einem nicht verborgen: Die Landschaften von Namibia eigen sich vorz\u00fcglich zum Sinnieren. Ohne das man es merkt beginnt man beim Betrachten der Gegend \u00fcber das ein oder andere zu sinnieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Massenf\u00fctterung in der Tierwelt\" title=\"Massenf\u00fctterung in der Tierwelt\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0312.jpg\" \/><\/p>\n<p>Der Tag neigte sic h dem Ende zu als wir Zeugen der folgenden Massenspeisung wurden: Ein W\u00fcstenfuchs (<em>Vulpes zerda<\/em>), im Arabischen Fennek genannt, schlug sich den Bauch an den \u00dcberresten eines bereits von irgendwem zuvor erlegten Klipspringers (? Nicht so ganz zu erkennen) voll. Die zahlreichen Geier halten respektvoll Abstand. Wer dem W\u00fcchstenfuchs zu nahe kam wurde von ihm zur\u00fcck geschlagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Geiersnacktime\" title=\"Geiersnacktime\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0313.jpg\" \/><\/p>\n<p>Kaum war der W\u00fcstenfuchs satt davon getrottet st\u00fcrzte sich der zur\u00fcck gebliebene Rest wortw\u00f6rtlich wie die Geier \ud83d\ude09 auf die \u00dcberreste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Tiere in Hotelanlage\" title=\"Tiere in Hotelanlage\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0332.jpg\" \/><\/p>\n<p>Das Hotel in dem wir dann n\u00e4chtigen durften lag direkt am Etosha Park. Somit sollte man sich nicht weiter wundern wenn einem in der Anlage eine Rappenantilope begegnet&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Hotelzimmer\" title=\"Hotelzimmer\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0314.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die Zimmer selbst war mehr als schlicht eingerichtet. Im Gegenteil, ich empfand das Zimmer als etwas \u00fcberzogenen Luxus innerhalb der Steppe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Hotelzimmer 2\" title=\"Hotelzimmer 2\" src=\"https:\/\/blog.yumachi.de\/grfx\/namibia_capetown\/day0315.jpg\" \/><\/p>\n<p>Doch dazu soll sich jeder seine eigenen Gedanken machen. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Puh! Das soll es dann auch erst mal gewesen sein. Der n\u00e4chste Beitrag wird wieder in den Etosha Nationalpark f\u00fchren und anschlie\u00dfen zur\u00fcck nach Windhoek&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und weiter geht es mit dem Bericht aus dem Etosha Nationalpark&#8230; Viel Spa\u00df! \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15,11],"tags":[],"class_list":["post-41","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-namibia-und-sud-afrika","category-unterwegs"],"views":163,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.yumachi.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}