Wall of Sound

Es gibt einige Dinge die ich an meiner Wohnung mag. Eines davon ist der Fakt das die Wände hier stellenweise nicht ganz so viel Schall schlucken wie andere es sich vielleicht wünschen mögen.

Vielleicht würde ich auch andere Gedanken darüber hegen wäre da nicht meine schöne Nachbarin. Wenn sie mal früh am Abend ihre Wohnung betritt dann kommt es gelegentlich vor, das sie sich an ihr Klavier setzt und ihm für einige Zeit bedächtig und elegant schöne Melodien entlockt. Von meiner Seite aus betrachtet sprudeln plötzlich aus der Wand kleine Wasserfälle an Musik hervor. Herrlich wenn man mich fragt:

Wer kann schon behaupten mit geschlossenen Augen, still auf seiner Couch bei einem heißen Tee sitzen und zugleich einem privaten Livekonzert lauschen zu können? 🙂

Kommentare

  1. Usi

    Auf alle besser als die Nachbarn über uns, die offenbar täglich Möbel rücken, ein Trampolin oder sonstwelche Sportgeräte dieser Art haben (rums…rums…rums; Nein, Sex klingt anders) und ein Bett, dass unerträglich laut knarrt. Ich habe da teilweise das Gefühl, das Bett steht neben mir. Wenn ich nachts aufs Klo muss, dann höre ich, wenn sich bei denen jemand umdreht o__O. Glücklicherweise haben diese Kinder dem umliegenden Häuser mich gelehrt sehr tolerant zu sein und für den Rest einen Vollkopfhörer zu tragen.

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