Auszug aus Floyds Tagebuch… […] Es gibt Momente da erreiche ich den Rand meines Goldfischglases. ich sehe durch eine unsichtbare Wand hinüber in die andere Welt. Dort wo das Meer auf mich wartet, dessen Wasser so viel grüner und lebendiger zu sein scheint als das was mich umgibt. Zusammen mit den anderen will ich eintauchen …
Normalerweise würde im Kalender heute ein dicker Kringel vermerkt sein. Groß, dick und in leuchtend roter Farbe. Ich bin kein Mensch der sich gut Termine merken kann, das war schon zu Schulzeiten so, da verlängerte sich das Ende des 2ten Weltkrieges auch schon mal gerne um 2 Monate. Nein, Termine waren noch nie eine Stärke …
Leise, in feinen Atemzügen dringt Sonnenlicht wie ein Fremdkörper in den ansonsten abgedunkelten Raum. Ein Fenster im Raum wird von mir nie verdunkelt. Völlige Dunkelheit behagt mir nicht, macht mir Angst, nimmt mir die Luft zum Atmen, lässt mich nicht gut schlafen und oft panisch aufwachen. An sich habe ich keine wirklichen Probleme mit Dunkelheit, …
Gurgelnd verkündet das Wasser seinen Weg in den Abfluss. Ich ziehe den Vorhang beiseite und erschaudere als die kalte Luft mir entgegen schlägt und Gänsehaut verursacht. Unter frierenden Geräuschen greife ich nach einem Handtuch und werfe es mir um die Schultern. Ich schließe kurz die Augen und genieße wie sich die Kälte auf meiner Haut …
„Wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen?“ fragt sie und rührt ein Häufchen Zucker in ihren Pfefferminztee. „Unsere Trennung müsste doch sicherlich ein gutes Jahr zurückliegen.“ „Ich weiß nicht, Trennung finde ich nicht unbedingt das richtige Wort – schließlich waren wir offiziell nie zusammen.“ entgegne ich und nehme einen Schluck Kaffee. „Aber wir beide …
Als sich meine Zehen in den weichen, warmen Sand eingraben, schließe ich unwillkürlich meine Augen. Meine Augen brauchen nicht zu sehen, diese Aufgabe übernehmen meine Ohren, meine Gefühle. Obwohl die Sonne niederbrennt, sorgt ein kühles Lüftchen für angenehme Temperaturen während das Geschrei der Möwen eine leichte Gänsehaut auf meinen Armen erzeugt. Ich kann die Sonne …
Grillen zirpen rhythmisch durch das Fenster in mein Schlafzimmer. Gedankenverloren starre ich in die schwach von außen erleuchtete Dunkelheit. Heute war ein schöner Tag, voller Sonnenschein, mit einem vollem blauen Himmel, einem warmen Gefühl auf dem Gesicht und voller kleiner Momente die einen Tag, ein Leben abrunden können. Geweckt von den ersten Strahlen des Tages, …
Der aktuellen C’t liegt eine 3D Brille dabei mit dessen Hilfe man sich Videos, Programme und anderes Zeug in alle drei Dimensionen ansehen kann. Dass das nicht wirklich neu ist weiß auch die C’t, verweist aber die stetige Zunahme von 3D Kinos weltweit. Diesmal könnte 3D vielleicht für immer bleiben statt nur alle 10 Jahre …
Kälte besitzt keine Farbe nur Schärfe. Die kalte Luft lässt lediglich unsere Gesichter erröten während wir an unserem Platz auf der kleinen Brücke stehen. Der kleine Fluss über den sie geht hat sich versteckt. Unter einer dicken Schicht aus Eis und Schnee zieht er weiter, ohne sich bemerkbar zu machen, seine Runden. Hinfort durch andere …
Von meinem Fenster aus, kann man hinaus auf den Hof sehen. Dem Fall des Laubes folgen, welches golden schimmernd einen schier ewigen Fall auf die Erde macht. Ob der Moment der Berührung der Erde schmerzlich ist? Warum denke ich nur so etwas? Ich kann es nicht sagen, kann gar nichts sagen… noch vom Schlaf betrunken, …